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  • Geldanlage im Studium

    Altersvorsorge und Geldanlage im Studium

    Altersvorsorge und Geldanlage im Studium

    Wer mit Anfang 20 sein Studium beginnt, hat in der Regel wenig Lust, Gedanken an eine Altersvorsorge zu verschwenden und wenig Geld, das sich vermeintlich zu investieren lohnt. Doch Studentinnen können mit frühen Investments den besten Grundstein dafür legen, in Zukunft finanziell unabhängig zu sein. Darum lohnt es sich sehr wohl, sich mit dem wenig attraktiven Thema Altersvorsorge und Geldanlage im Studium auseinanderzusetzen. Der Vorteil: Einmal einen Sparplan oder eine Anlagestrategie eingerichtet, brauchen Studierende gar nicht mehr viel zu tun, denn das Geld vermehrt sich ganz von alleine – und, wenn man es in Ruhe lässt, sowieso am besten.

    Lohnt sich eine Geldanlage im Studium überhaupt?

    Diese Frage ist schnell beantwortet. Mit der Geldanlage schon im Studium zu beginnen, lohnt sich auf jeden Fall!

    Denn je früher du damit beginnst, Geld zu investieren, desto höher der Zinseszinseffekt und damit desto höher die Rendite am Ende der Laufzeit.

    Vielleicht hast du mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter sogar eine Lebensversicherung oder festgeschriebenes Bauspargeld ausgezahlt bekommen? Dann überlege, wie viel du davon für eine kleine Geldanlage als Kapitaleinlage erübrigen kannst. Pokere dabei nicht zu hoch, denn natürlich soll dein Investment dir nicht die Möglichkeit nehmen, während dem Studium über die Runden zu kommen. Kalkuliere lieber etwas weniger Geld ein, aufstocken kannst du im Regelfall später immer noch oder eine zweite Einmaleinlage tätigen, wenn du merkst, dass du dein restliches Geld mittelfristig nicht benötigst.

    Kaum Geld als Studentin: Kann ich überhaupt investieren?

    Hier wird’s schon ein bisschen kniffliger. Denn natürlich ist eine frühstmögliche Geldanlage immer sinnvoll. Aber selbstverständlich nur dann, wenn du ein bisschen was im Monat erübrigen kannst. Der Clou ist: Es gibt Anlageprodukte, wie etwa ETF-Sparpläne, die du bereits mit kleinen 25-€-Raten jeden Monat besparen kannst oder sogenannte Mikroinvestments, für die du teilweise sogar nur 10 € im Monat in die Hand nehmen musst.

    Worauf sollten Studentinnen bei der Geldanlage achten?

    1. Mache eine Aufstellung mit dem Geld, das dir monatlich zur Verfügung steht und stelle dem deine fixen Ausgaben gegenüber. Ziehe auch eine kleinere Vergnügungssumme ab, die dir zum Shoppen und Ausgehen dient oder für unvorhergesehene Ausgaben wie die Nebenkostenabrechnung.
    2. Wie viel Geld bleibt dir nach Abzug und Planung deiner Ausgaben im Monat noch übrig?
    3. Investiere nie den kompletten verbleibenden Rest!
    4. Informiere dich über verschiedene Investmentprodukte, die eine Geldanlage schon ab geringer monatlicher Sparrate zulassen.
    5. Wähle zunächst lieber mittellange Laufzeiten, etwa 3 bis 5 Jahre, sodass du zum Ende deines Studiums entweder weißt, wie viel deine Geldanlage erwirtschaftet hat oder dein Investment dich während einer eventuellen Orientierungsphase und Stellensuche nicht finanziell belastet.
    6. Bedenke unbedingt die Risiken bei Geldanlagen. Gerade bei kleinen Anlagesummen lohnt es sich nicht, unkalkulierbare Risiken einzugehen.
    7. Lies dir die Kostenaufstellungen und Gebühren durch, die deine Wunschanlage mit sich bringt. Viele Banken lassen sich etwa die Eröffnung eines Depots bezahlen. Entscheidest du dich für aktiv gemanagte Fonds als das Investment deiner Wahl, kommen auch hier Kosten auf dich zu. Manchmal werden diese bereits von der Sparrate abgezogen, manchmal kommen sie zusätzlich oben drauf, manchmal fallen sie erst bei Auszahlung oder Verkauf von Anteilen an.
    8. Lass dich neutral und unabhängig beraten. Bei FinMarie stehen dir echte Expertinnen in einem kostenlosen Erstgespräch zur Seite, die dich über deine Wege, Mittel und Möglichkeiten zur Geldanlage im Studium beraten:

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    Spartipp für Studentinnen: Mach eine Steuererklärung

    Ob du dir als wissenschaftliche Hilfskraft ein Zubrot verdienst, ob du einen Studienkredit aufgenommen hast oder ob deine Eltern für dein Auskommen sorgen: eine Steuerklärung als Studentin kann zu deinem Sparvorhaben unterstützend beitragen.

    Die wichtigsten Steuerposten für Studentinnen

    • Studienkosten: Du kannst deine Bildungskosten in Höhe von bis zu 6.000 Euro absetzen. Dazu zählen etwa Studiengebühren, eventuell anfallende Nutzungsgebühren für die Uni-Bib, Anschaffungskosten für Fachliteratur und Büromaterial.
    • Arbeitsmaterialien: Wenn du dir zum Studium einen Computer oder Laptop anschaffst, kannst du die Kosten dafür ebenfalls absetzen. Nutzt du den Rechner auch privat, allerdings nur pauschal 50:50.
    • Anfahrtskosten: Du kannst dein Semesterticket oder die Anfahrt zur Hochschule mit dem Auto mit 30 Cent pro Kilometer je einfacher Fahrtstrecke absetzen. Auch Exkursionen, Studienreisen und Fahrten zu Lerngruppen kannst du dir erstatten lassen.
    • Unterbringungskosten: Melde deine WG oder dein Zimmer im Wohnheim als Zweitwohnsitz an. Dann kannst du die komplette Miete unter Studienkosten verbuchen und von der Steuer absetzen. Verbringst du ein Wochenende Zuhause in deinem Erstwohnsitz, kannst du auch die Fahrten dorthin und zurück zum Studienwohnort geltend machen.
    • Kreditzinsen: Hast du einen Studienkredit aufgenommen? Dann kannst du die anfallenden Kreditzinsen von der Steuer absetzen.
    • Einkommen: Nebenjob, HiWi-Stelle oder Kapitaleinnahmen gelten in Deutschland als Einkommen und müssen auch während des Studiums entsprechend versteuert werden. Lies dir hier unsere Tipps zur Geltendmachung von Kapitalerträgen in der Steuererklärung durch. Die gute Nachricht ist aber, dass du als Studentin besonders dann von Steuererleichterungen profitierst, wenn du eigene Einnahmen hast. Also lohnt sich ein Zubrot aus einem Studentenjob oder einer Geldanlage doppelt für dich.

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    Geldanlage trotz Bafög?

    Du kannst auch dann als Studentin Geld anlegen, wenn du Bafög beziehst. Allerdings solltest du die Freibetragsgrenze kennen. Renditen und Verzinsungen aus deinem Investment (Sparvermögen, Bausparverträge, Lebensversicherungen, Wertpapiere) können dir als anrechenbares Vermögen ausgelegt werden – das kann dein Bafög reduzieren.

    Für verheiratete Studentinnen oder studierende Mütter gelten andere Freibeträge, sodass du kleinere Anlagen und Investments gut wieder ausgleichen kannst. Auch dabei können dir unsere Expertinnen bei FinMarie beratend zur Seite stehen:

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    Geldanlage trotz Studienkredit?

    Sicher hast du schon einmal den Investment-Grundlagentipp gehört, dass man keine Geldanlage tätigen soll, wenn man noch laufenden Verbindlichkeiten hat. Grundsätzlich steht einem Investment nichts im Weg, wenn du einen Studienkredit aufgenommen hast. Aber natürlich solltest du eventuell gegenrechnen.

    Wie hoch sind die Kreditzinsen? Wie hoch die Kreditgesamtsumme? Wie hoch die Rückzahlungsraten?

    Ein Investment, das dir wenig Rendite bringt, wird später von hohen Kreditverbindlichkeiten vollständig geschluckt. Hier solltest du also bewusst abwägen, ob ein größeres oder längerfristiges Investment während deines kreditfinanzierten Studiums wirklich sinnvoll ist. Natürlich ist das auch abhängig von deinem Anlageziel. Vielleicht legst du ja genau aus dem Grund Geld während dem Studium an, um später deinen Kredit schneller abzubezahlen?! Dann überleg nicht lange. Denn je eher du später deine Verbindlichkeiten getilgt hast, desto eher kannst du danach wieder investieren, um dein Vermögen aufzubauen.

    Da die Zinsen für einen Studienkredit in der Regel deutlich geringer sind, als Zinsen eines Privatkredites, machst du mit einer Geldanlage im Studium natürlich auch weniger Verluste, als wenn du Geld investierst, während du einen herkömmlichen Ratenkredit zurück bezahlst. Es kann sich also rechnen, auch während eines kreditfinanzierten Studiums Geld anzulegen. Brauchst du Unterstützung bei der Abwägung? Kein Problem: Unsere Finanzexpertinnen beraten dich kompetent, neutral und kostenlos über alles, was du zu Investments während des Studiums wissen musst und willst:

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