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  • Der Weltspartag und was dahinter steckt

    Der Weltspartag und was dahinter steckt

    Traditionell findet der Weltspartag immer am 31. Oktober statt. Mittlerweile wird er in Deutschland und Österreich jedoch auf den letzten Werktag des Monats vorverlegt. Denn am 31. Oktober ist auch Reformationstag, in vielen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag.

    Der Weltspartag gehört schon seit Jahrzehnten fest in den Kalender. Er hat dabei in einigen Ländern mehr Bedeutung als in anderen. In einigen Ländern ist er sogar ganz abgeschafft worden, während er gerade in Schwellenländern zuletzt an Bedeutung gewonnen hat.

    Erstmals begangen wurde der Weltspartag am 31. Oktober 1925, nachdem er im Jahr zuvor auf dem International Thrift Congress in Mailand von 27 Ländern im Rahmen der Gründung des World Savings and Retail Banking Institutes beschlossen wurde.

    Zu den Initiatoren des Weltspartags gehören neben Österreich, Deutschland und Italien in Europa Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Jugoslawien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechoslowakei und Ungarn.

    Als außereuropäische Begründungsländer waren Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Japan, Uruguay und die USA beteiligt. In den letzten Jahren haben Aserbaidschan, Georgien, Mexiko und Mosambik einen Spartag eingerichtet.

    Was soll der Weltspartag bewirken?

    Die Bedeutung des Weltspartages hat sich in den letzten Jahrzehnten ein klein bisschen verschoben. Natürlich soll dieser Tag den Spargedanken in allen gesellschaftlichen Schichten fördern. Doch der eigentliche Gedanke war eher eine pädagogische Wirkung, die man sich davon versprach, die Menschen zum Sparen und zum Umgang mit ihren Finanzen zu erziehen. Sparen sollte sich als gesamtgesellschaftliches Phänomen etablieren.

    Vielleicht erinnerst du dich noch an deine Schulzeit. Häufig sparten Schulkinder bis zu diesem Tag ihr Taschengeld und brachten ihre Sparschweine dann zur Bank und ließen sich das Geld auf ihr Sparbuch einzahlen. Viele Banken und Sparkassen hielten dann kleine Geschenke für die fleißigen Sparer bereit. Und genau an dieser Vorgehensweise verliert sich Kritikern zufolge die Grundidee des Weltspartages. Im Gegenzug für kleine Geschenke sollen Sparer und Sparerinnen Anlageprodukte nutzen, um ihr Erspartes zu investieren.

    Dadurch sei der pädagogische Grundgedanke in den Hintergrund gerückt und der Weltspartag sozusagen zu einer Marketingaktion der Banken und Sparkassen geworden, bei der es eher darum geht, eigene Finanzprodukte an den Mann (und die Frau) zu bringen, als die finanzielle Bildung zu fördern.

    Wenn du wissen möchtest, welche Anlageformen und -produkte wirklich sinnvoll sind und zu einer rentablen Rendite führen, beraten dich die Finanzexpertinnen von FinMarie gerne unabhängig, neutral, individuell – und kostenlos.

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    Die Bedeutung des privaten Sparens

    Sparen ist in der Volkswirtschaft ein wichtige Säule. Wie viel eine Volkswirtschaft spart, wird durch die Sparquote ausgedrückt. Diese Kennzahl legt fest, welcher Anteil des verfügbaren Einkommens durchschnittlich gespart wird. In Deutschland liegt die Sparquote bei durchschnittlich ungefähr 10%.

    Das bedeutet, dass jeder Bundesbürger etwa ein Zehntel seines Einkommens zurücklegt, um es zu sparen. Die meist verbreitete Art des Sparens ist immer noch das Sparbuch. Besonders bei Frauen ist das Sparbuch auch 2019 noch überdurchschnittlich beliebt – trotz, dass es mittlerweile aufgrund der Zinspolitik eher ein Verlustgeschäft ist. Dieses Sparverhalten zeigt aber auch das hohe Risikobewusstsein der deutschen Bundesbürger.

    Dabei gibt es viele verschiedene, oft rentablere Arten sein Geld zu sparen. Wer sein Geld auf einem Sparbuch anlegt, erhält aktuell leider meist nur geringe, wenn nicht gar negative Zinsen und verliert dabei sogar Geld. Andere legen es, wie einstmals die Großeltern, Zuhause “unter das Kopfkissen”, wo das Geld gar nicht für sie arbeiten kann und in seiner Wertigkeit komplett der Inflation ausgeliefert ist.

    Neben diesen traditionellen Wegen des Sparens gibt es auch die risikoreicheren Wege, wie das Spekulieren mit Aktien an der Börse. Einige Anleger erreichen hier hohe Renditen, wobei dabei auch das Risiko sehr hoch ist. Ein Anleger kann schnell all sein Erspartes verlieren, wenn er sich an der Börse verspekuliert.

    In den letzten Jahren hat sich eine weitere Möglichkeit des Sparens entwickelt: Die Geldanlage mit ETFs (Exchange Traded Funds). ETFs bilden einen Aktienindex nach, den die Sparerinnen und Sparer zuvor auswählen können und ermöglichen die Geldanlage mit weniger Kosten und weniger Risiko.

    Für viele Privatanlegerinnen ist diese Art des Sparens sehr interessant, da sie bei dieser Vermögensanlage ihr Geld für sich arbeiten lassen können. So kann das Vermögen langfristig wachsen. Weitere Informationen über das Sparen mit ETFs findest du regelmäßig auf dem FinMarie-Blog. Melde dich für unser Abo an und erhalte alle Neuigkeiten und Updates ganz bequem in dein E-Mail-Postfach.

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